Da werfen sie ja gerne mit solchen Floskeln um sich, aber keiner sagt welche konkreten Gesetzesreformen zu mehr Investitionen führen könnten. Vielleicht weil das am Selbstverständnis der Thailänder nagen könnte? Dieser wunderschönen Blase der Abschottung, in der man es sich bequem gemacht hat. Insbesondere massive Investitionen könnte man vermutlich anlocken wenn man endlich die vorgeschriebene 51% Mehrheitsbeteiligung der Thailänder aufheben würde. Oder den Arbeitsmarkt für Ausländer öffnen würde.
Dabei meine ich jetzt nicht, von heute auf morgen alles gleich komplett zu liberalisieren. Aber wenn die thailändische Wirtschaft international mithalten will, dann muss sie sich eben auch dem internationalem Konkurrenzdruck stellen. Sowas geht nur schrittweise um nicht gleich das ganze austarierte Gebäude komplett zum Einsturz zu bringen. Und wenn wir ehrlich sind, dann hätte das schon längst geschehen müssen. Aber offensichtlich war der Druck für Veränderungen für das langjährige Prayut-Regime nicht hoch genug. Ausbaden muss man das heute und vor allem morgen noch.