Was aus dem Artikel vielleicht nicht so klar hervorgeht, allein der Rückgang von chinesischen Touristen ist massiv. Jetzt kann man sich natürlich fragen ob das ausbleiben von insbesondere Billigtouristen aus dem Reich der Mitte tatsächlich so ein großer Verlust ist. Die festgestellten durchschnittlich, höheren Ausgaben der Touristen kommen ja auch nicht von ungefähr.
Davon unabhängig, Sicherheitsbedenken der Chinesen mögen vielleicht ein Grund sein. Ein anderer, hier nicht genannter Grund dürfte darin zu sehen sein, dass in China dieses Jahr massiv für Urlaub im eigenen Land geworben wird. Und Chinesen sind gewohnt, in aller Regel zumindest, das zu tun was ihnen die Führung vorgibt.
Ich vermute mal, dass man hier in den nächsten Jahren weniger auf steigende internationale Touristenzahlen setzen sollte. Der US-Chinesische Handelskrieg und die erratische US-Zollpolitik wird nicht nur in China und/oder Thailand massive wirtschaftliche Verwerfungen zur Folge haben. Ganz genauso auch in Europa. Und das Erste an dem gespart werden dürfte, dürften vermutlich Urlaube, insbesondere Fernreisen sein. Insofern ist es bestimmt nicht verkehrt eher auf weniger, aber höherpreisige Qualitätstouristen zu setzen. Nur die Preise erhöhen ist damit aber nicht gemeint. Vielmehr, dass man denen dann auch entsprechende Qualität anbieten muss. Und da hätte ich dann doch eher noch so ein paar kleine Bedenken....